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Heidi Maske 17

Ärzteinfo


Was ist FOI®?

Die FOI® ist ein eigenständiges Behandlungskonzept in der orthonomisch und manuellen Therapie. Es ist eine Therapie, welche auf der Basis von empirischen und wissenschaftlichen Erfahrungen an mehr als 120.000 Patienten entwickelt wurde. Sie unterscheidet sich von den gängigen Behandlungsmethoden durch folgende Aspekte:


Holistisches Konzept:

Die FOI® ist eine Ganzkörper-Therapie. Sie geht davon aus, dass der menschliche Körper auf ein entstandenes Problem im Bewegungsapparat, immer als Ganzes reagiert. Der Körper muss ein Problem immer irgendwie, irgendwo kompensieren. Die praktische Erfahrung zeigt, dass diese Kompensationsmechanismen sich über den ganzen Körper verteilen, aber immer nach einem festgelegten Muster. Deshalb sind diese Kompensationsmechanismen einfach zu erkennen.

Die Erfahrung zeigt auch, dass diese Systematik der Kompensationen allerhöchste Aufmerksamkeit in der Behandlung benötigt, um schnell und dauerhaft Probleme oder Schmerzen zu beseitigen.

Die lokale, auf das Schmerzgebiet beschränkte Behandlung, gibt es in der FOI® deshalb nicht. Es werden immer die Zusammenhänge untersucht und behandelt.


Statik- und Funktionstherapie:

Die FOI® weicht nicht nur im holistischen Denken, sondern auch auf eine andere Art von den gängigen manual-therapeutischen Konzepten ab.

Das Facettengelenk und seine Mobilität sind nicht der erste Ansatz im Befund und Behandlung, sondern die Statik (Stellung im Raum) der einzelnen Wirbel. Die Statikveränderungen der Wirbel und des Beckens sind die eigentlichen Ursachen für Blockierungen und Funktionsstörungen. Für die FOI® ist die Wirbelsäule die Zentralachse. Viele Probleme in der Peripherie haben ihre Ursache in der Wirbelsäule. Dazu kommt noch, dass jedes Problem in der Wirbelsäule seine Auswirkungen auf die peripheren Gelenke hat. Deshalb ist es absolut notwendig, dass die funktionellen Veränderungen an den peripheren Gelenken mitbehandelt werden, wenn z.B. ein Rückenschmerz vorhanden ist.


Einfache Systematik:

Die Systematik, nach der der Körper welche seine Blockierungsketten und Kompensationssysteme aufbaut, ist verblüffend einfach. Jeder Mensch reagiert auf die gleiche Art und Weise auf ein entstandenes Problem. Deshalb hat die FOI® sehr viele Vorteile gegenüber anderen Konzepten.


Vorteile der FOI®

  • Schneller und effektiver Befund
  • Zusammenhänge sind leicht zu erkennen und zu behandeln
  • Die Techniken wirken deshalb sehr schnell und effektiv
  • Die Techniken sind sanft und sicher.
  • Deshalb gibt es für diese Art der Behandlung keine Kontra-indikationen.
  • Die Behandlungsprognose lässt sich leicht erstellen
  • Gute Behandlungsresultate sind schnell zu erreichen


Indikationen

Alle Beschwerden aufgrund funktioneller Probleme am Bewegungsapparat lassen sich mit der FOI® schnell und effektiv beseitigen. Aber auch strukturelle Veränderungen aufgrund funktioneller Störungen lassen sich vom Schmerzbefund oft positiv beeinflüssen, z.B. eine Hüft- oder Kniearthrose mit funktioneller Genese. Der Bandscheibenvorfall ist oft eine Spätfolge von Fehlstatik und Fehlfunktion und deshalb häufig gut zu behandeln.

Es ist immer wieder verblüffend zu erfahren wie positiv die Patienten, auch bei chronischen Beschwerden reagieren.


Die Elemente der Behandlung

Die Behandlung umfasst 3 verschiedene Elemente:

  • Die Korrektur der Stellung der einzelnen Knochen zu einander.
  • Die Korrektur der dreidimensionalen Bewegungsphysiologie der Gelenke.
  • Die Korrektur des Muskelhypertonus..


Reaktionen auf die Behandlung

  • In manchen Fällen tritt für etwa 1-2 Tage ein „Muskelkatergefühl“ auf.
  • Meistens fühlt sich der Patient „lockerer“. Der Schmerz ist nicht immer sofort verbessert.
  • Wenn der Schmerz besser ist, kann er nach 2-3 Tagen wieder auftreten. Das passiert, wenn der Körper die neue Statik und Funktion noch nicht optimal stabilisieren kann. Fast immer ist dann eine Verschiebung der Blockierungskette aufgetreten.

  • Auch vegetative Beschwerden können sich gleichzeitig verbessern, z.B. Schlafstörungen, Schwindel, Magenbeschwerden oder Verdauungsprobleme.

Der Patient muss die Behandlung unterstützen!

  • Er soll nach jeder Behandlung 15 Minuten spazieren gehen.
  • Belastende Sportarten, wie Tennis Joggen oder Golf sollten die ersten 2 Tage nicht gemacht werden.
  • Auch belastende Tätigkeiten, wie schweres Heben sollten für 2 Tage vermieden werden.
  • Walking oder Nordic Walking sind dagegen sehr zu empfehlen.
  • Eine gezielte Trainingstherapie kann sehr unterstützend wirken.

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